Die Unterströmungen

Gardners

The Undercurrents: A Story of Berlin ist ein schillerndes Werk aus Biografie, Memoiren und Kulturkritik, das aus einem genauen Blickwinkel erzählt wird: ein stattliches Haus aus dem 19. Jahrhundert am Berliner Landwehrkanal, ein Ort im Zentrum großer historischer Veränderungen, aber auch kleiner inländische. Als ihre Ehe in die Brüche geht, ist Kirsty Bell – eine britisch-amerikanische Schriftstellerin, Mitte vierzig, hilflos – auf die Geschichte ihres Gebäudes und ihrer Wahlheimat fixiert. Ausgehend vom Blick aus ihrem Wohnungsfenster wendet sie sich den Lebenswelten der verschiedenen Bewohner des Hauses zu, den Berichten aus der Feder von Walter Benjamin, Rosa Luxemburg und Gabriele Tergit sowie den weiblichen Protagonistinnen in den Werken von Theodor Fontane, Irmgard Keun und Rainer Werner Fassbinder.

Es entsteht eine neue kulturelle Topographie Berlins, die energetische Unterströmungen nutzt, um unerzählte oder vergessene Geschichten unter den vertrauten Erzählungen der Stadt wiederzufinden. Menschlich, zum Nachdenken anregend und bewegend ist The Undercurrents ein hybrides literarisches Porträt eines Ortes, der für radikale genaue Lesungen plädiert: von uns selbst, unseren Städten und unserer Geschichte.


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